Phantastischer Realismus

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Einer in dieser Zusammensetzung einmaligen, nicht wiederholbaren Schau von Künstlerpersönlichkeiten des „Wiener Phantastischen Realismus” in Schloss Mattsee, 2006, ist ein Buch gefolgt, das als kunsthistorisches Zeitdokument die Bedeutung dieser altmeisterlichen Maltechnik im Rückblick auf den künstlerischen Werdegang von sieben Künstlern dieser Schule untersucht.

Um die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ist in Wien, an der Schwelle zur Postmoderne, in einem Rückgriff auf das Surreale, auf Magie, Trauminhalte und Mythos der Phantastische Realismus aufgeblüht.

Im Werk von Helmut Fetz, Karl Hodina, Franz Luby, Peter Klitsch, Peter Proksch, Kurt Regschek und dem später hinzugekommenen Manfred Ebster findet sich durchgehend eine phantastisch-surrealistische Formensprache, in der die Künstler das Realistische überwinden und neu interpretieren. „Man blickt zurück, um vorauszuschauen”, dieser Satz von Albert Paris Gütersloh, der zu dieser Zeit an der Akademie der bildenden Künste in Wien unterrichtet, bringt das Gemeinsame der „Wiener Phantasten” auf den Punkt.

Fachspezifische Textbeiträge von Harry J.A. Poelman, Sammler und Initiator der Ausstellung, Alfons Reiter, Institut für Psychologie, Salzburg, Ines Höllwarth, Künstlerin und Zeitzeugin in Wien der 60er Jahre und Ulrike Guggenberger, Kunsthistorikerin, kommentieren das Phänomen „Wiener Phantastischer Realismus” jeweils aus unterschiedlichem Blickwinkel.

Ausstattung

Hardcover, Format 277/220 mm, 112 Seiten, hochwertiger Kunstdruck, 76 meist farbige Abbildungen, 1. Auflage 2006.