Verlag, Artbook, Dennis de Kort, Kunst, Kunstbuch, Kunstkatalog, Kunstkataloge, Reproduktionen, Peter Hauenschild
Zeichnungen 1986 — 2011 , Eine Werkauswahl mit einem Text von Martin Hochleitner.
Verlag, Österreich,

Peter Hauenschild
Zeichnungen 1986 — 2011


Hardcover, Format 230/170 mm, 264 Seiten, 252 farbige Abbildungen, 1. Auflage 2012

ISBN 978-3-9503206-6-4

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»[...] Im Gegensatz zur „autonomen Zeichnung“ Hauenschilds reagierte die „kollaborative Zeichnung“ von Hauenschild Ritter u. a. auf konkrete Bildvorlagen aus Zeitungen und eigenen Fotografien sowie auf Archivmaterialien der Stadtwerkstatt und setzte in ihrer fotorealistischen Transformation einen entsprechenden Diskussionsprozess über Motivauswahl, Bildausschnitt und eventuelle Montagen und Inszenierungen voraus. Wenn es folglich bei diesen großformatigen Arbeiten um eine arbeitsintensive Rückführung eines kollektiven visuellen Gedächtnisses in individuelle Erinnerungsbilder über einen Prozess des zeitintensiven Zeichnens ging, so sind Hauenschilds kleinformatige Zeichnungen spontane Notationen des Imaginären, ein schnelles Festhalten von Ideen, ein bildliches Umherschweifen zwischen Gefühlen, Assoziationen und Erlebnissen. Alleine die vorliegende Zusammenstellung von knapp 230 Zeichnungen vermittelt eine obsessive Auseinandersetzung mit der eigenen Individualität. Jedes Blatt stellt letztlich eine Übersetzung eines inneren Zustandes in knappe Bildzeichen dar. Gegenständliches und Figürliches, Landschaftliches und Architektonisches, Tiere und Dinge, Worte und Symbole, Köpfe und Körperteile tauchen teils isoliert, teils in dichten kompositorischen Gefügen auf und stellen Rätsel und Lösung zugleich vor.

Peter Hauenschild ist in seiner gesamten Arbeit ein Zeichner. Obwohl das Medium im Laufe seiner bisherigen Werkbiographie in verschiedenen Kontexten auftaucht und mit unterschiedlichen konzeptuellen Zuordnungen verbunden ist, bildet die Linie den konstituierenden Faktor seiner Arbeit. In ihr manifestieren sich die ganze Breite seines Tuns und — in jedem Strich — eine ungemeine Lust am Bild.«

Martin Hochleitner


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