Verlag, Artbook, Dennis de Kort, Kunst, Kunstbuch, Kunstkatalog, Kunstkataloge, Reproduktionen, Baumüller/Kaltenbacher. past.present.future
, Edition Kunstraum Mondsee.
Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Galerie Schloss Mondsee. Mit Textbeiträgen von Barbara Herzog, Eleonore Louis und Margit Zuckriegl. Verlag, Österreich,

Baumüller/Kaltenbacher. past.present.future


Softcover, Format 190/270 mm, 42 Seiten, hochwertiger Kunstdruck, 44 farbige Abbildungen, 1. Auflage 2007. Buchgestaltung: Andrea Hofinger/Dennis de Kort.


ISBN: 978-3-9502189-5-4

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Das Buch kann während der Ausstellung zu einem ermäßigten Preis erworben werden.

Öffnungszeiten Kunstraum Galerie Schloss Mondsee


Aus einem gemeinsamen Bildungsumfeld an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz in den 1970er Jahren erwachsen, orientieren sich die beiden Künstler Heinz Baumüller und Charles Kaltenbacher längst in divergierende Richtungen. Die gegenwärtige Zusammenschau gewährt Einblicke in ihr umfassendes, über die Jahre entwickeltes Schaffen, aber auch in ihre gedanklich-künstlerischen Konstrukte, die sowohl von Vergangenheit als auch Zukünftigem beeinflusst sind und ihr Werk definieren.

Charles Kaltenbacher, der in Wien lebt, sieht sein gesamtes künstlerisches Schaffen als gegen die Schwerkraft der Dinge und des Denkens gerichtetes Vorgehen, als eine Auflösung vorgefertigter Denkmodelle in traditionellen Zeit-Raum-Gefügen.

Für den Wahl-Düsseldorfer Heinz Baumüller war und ist der universelle, anthropologisch erweiterte Kunstanspruch Joseph Beuys prägend, der alle Lebensfelder des Menschen erfasst, soziales und politisches Gemeinwesen inbegriffen.

Obwohl die Künstler in ihrer Arbeit Einmaligkeit beweisen, finden sich dennoch Reminiszenzen an vergangene Gemeinsamkeiten: Während Kaltenbacher seine Um-Welt stets kritisch beäugt, agiert Baumüller häufig an den Schnittstellen von Kunst und Politik. Lust an der Provokation und deren Notwendigkeit für das Ausbrechen aus verkrusteten Strukturen erleb(t)en beide Künstler in ihren Aktionen und Performances, die von stillen Statements bis zu lauthalsen Demonstrationen reich(t)en. Feine, teils ironisch gefärbte Kritik am aktuellen Kunstgeschehen sowie an traditionellen und ikonologischen Bildthemen der Kunstgeschichte findet man sowohl in Baumüllers überdimensionalen „Iron und Imaginable Paintings“ aus Stahl als auch in Kaltenbachers fotografischen „best poses“ und „extended landscapes“.


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